In Praktikum bei der IHK

Hallo da draußen,

mein Name ist Fabian Böhnstedt. Ich bin der neue Praktikant der IHK Nordschwarzwald. Zurzeit absolviere ich den letzten Praxisabschnitt meines Studiums in der Medien- und Öffentlichkeitabteilung.

Ich studiere „Public Management“ an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Kehl. Jetzt stellt ihr euch bestimmt die Frage, was „Public Management“ eigentlich ist, und was man da genau macht. Die Frage habe ich mir auch gestellt, als ich den Namen zum ersten Mal gehört habe. Während des Studiums werden wir ausgebildet, um später in kommunalen Verwaltungen, wie Rathäusern oder Landratsämtern in Baden-Württemberg zu arbeiten.

Ich schildere euch Mal den Ablauf des Studiums:

Das Studium dauert insgesamt dreieinhalb Jahre und ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert.

Zu Beginn arbeitet man während des Einführungspraktikums als „Verwaltungspraktikant“ in einer Verwaltung. Anschließend stehen die Berufung in das „Beamtenverhältnis auf Widerruf“, und drei Semester Grundstudium auf dem Plan. Nach Abschluss des theoretischen Teils werden wir angehenden Verwaltungsbeamten auf unsere Praxisstellen losgelassen. Die Praxisphase dauert insgesamt 14 Monate. Nachdem ich bereits drei Praktika bei verschiedenen kommunalen Verwaltungen absolviert habe, bin ich nun im letzten Praxisabschnitt bei der IHK.

„Wie sind Sie denn auf die IHK gekommen?“, war die am häufigsten gestellte Frage am ersten Tag, als ich von meinem Kollegen Michael Hasch durch die Abteilungen des Hauses geführt und vorgestellt wurde.

Für diese Frage gibt es eine ganz einfach Erklärung:

Das Thema Öffentlichkeitsarbeit fand ich schon während des Studiums spannend. Daher wollte ich unbedingt auch ein Praktikum in diesem Bereich machen. Bei meiner Suche nach geeigneten Stellen, bin ich dann auf den Bereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der IHK Nordschwarzwald gestoßen.

An meinem Einührungstag bekam ich es während des Rundgangs durch das Haus mit vielen neuen Namen und Gesichtern zu tun. Herr Hasch führte mich in die Aufgaben „meiner“ Abteilung ein, und zeigte mir gleich meine vorläufige Termin- und Aufgabenliste. Zuerst musste ich schlucken, da sie fast zwei Seiten lang war. Nachdem wir sie besprochen hatten war der erste Schock aber überwunden, denn die mir übertragenen Aufgaben sind sehr spannend und abwechslungsreich.

Schon am zweiten Tag durfte ich mit in den Außeneinsatz. Das Ziel war Nagold – genauer gesagt die Landesgartenschau Nagold. Dort stellten Auszubildende Berufe in den Bereichen Medien und IT vor, und ich sollte mein erstes Interview führen und danach meinen ersten eigenen Artikel schreiben. Zusammen mit meinem Kollegen machte ich mich also nach Nagold auf. Dort trafen wir auf gut gelaunte Auszubildende, die uns Rede und Antwort standen. Das Ergebnis der Reise nach Nagold war mein erster eigener Artikel, der auch prompt auf der Homepage veröffentlicht wurde. 🙂

Am dritten Tag stand wieder ein Außeneinsatz auf dem Plan. Dieses Mal hatten mein Kollege und ich ein Heimspiel. Es ging auf die Stanztec ins Congress Centrum Pforzheim. Die Stanztec ist eine der weltweit führenden Industriemessen im Bereich der Stanztechnik. Auf der Messe führten wir Interviews mit Unternehmen aus der Region, um uns ein Bild über den Messeverlauf zu machen. Nach zwei Stunden voller neuer Ein drücke ging es wieder zurück ins Büro. Dort setzte ich mich gleich an den PC und verfasste einen Artikel, der ebenfalls auf der Homepage und im IHK-Magazin veröffentlicht wird.

Ihr seht, mir wird nicht langweilig. Innerhalb von zwei Tagen bin ich mit zwei komplett gegensätzlichen Themen konfrontiert worden und durfte zweimal in den Außeneinsatz. Aber genau diese Abwechslung ist das Interessante und Spannende bei der Arbeit in der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung. Kein Tag gleicht dem anderen. Es gibt immer wieder neue, aufregende Themen und Projekte.

Nun bin ich also noch sieben Wochen bei der IHK. Danach darf ich wieder ins schöne Kehl am Rhein, und mich dem viermonatigen Vertiefungsstudium widmen. Ich hoffe dass die verbleibende Zeit bei der IHK ebenso spannend bleibt wie bisher, und ich weiterhin viele neue Erfahrungen sammelt kann.

Wir hören voneinander!

Euer Fabian

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